Fakes aus der Ukraine, die viral gehen und es auch in westliche Medien schaffen

Das russische Fernsehen zeigt jeden Tag Beispiele für Fakes, die in sozialen Netzwerken viral gehen und auch von westlichen Medien aufgegriffen werden. Hier übersetze ich einen Bericht des russischen Fernsehens vom 1. März und ich empfehle, sich den Bericht, der zusammen mit meiner Übersetzung auch ohne Russischkenntnisse verständlich ist, anzuschauen, denn nur zusammen mit den Bildern wird der Text des Berichts wirklich verständlich.

Beginn der Übersetzung:

Fake-Drohungen der Cybergruppe Anonymous, eine Fake-Legende über weißrussische Piloten und schließlich Aufnahmen aus Cherson, wo russische Panzerfahrzeuge entweder aus Neid oder aus Panik als ukrainisch bezeichnet werden. Während Fakes in der Ukraine schon industriell fabriziert werden, werden andere Fakes vom Rednerpult der UNO als Fakten ausgegeben. Wer hat den „Text des russischen Soldaten“ für den ukrainischen UNO-Botschafter fabrizierten? Eine Reportage von Alexej Golovko.

Für die ukrainischen Geheimdienste ist das Internet zum wichtigsten Schlachtfeld gegen Russlands Militäroperation zum Schutz des Donbass geworden und Fake News sind die wichtigste Waffe.

Am einfachsten sind Fälschungen von Videos. Hier einige Beispiele: An ukrainischen Panzerfahrzeugen, die 2014 zerstört wurden, wurden während der Bearbeitung Z-Zeichen angebracht. (Anm. d. Übers.: Russische Militärfahrzeuge der Militäroperation sind mit dem „Z“ gekennzeichnet) Und auf der Grundlage dieses Fotos eines Schützenpanzers aus einer britischen Zeitung konstruierte der ukrainische Generalstab ein gefälschtes Bild von russischen Truppen, die sich mit einer ukrainischen Flagge tarnen. Oder das Foto „Ukrainische Frau zieht in den Krieg“, das im Westen sehr beliebt ist. Das Mädchen mit dem Maschinengewehr heißt Ekaterina Gladkikh und sie lebt zufällig in Novosibirsk. Das Foto stammt bereits aus dem Jahr 2020.

„Wir wollten ein Fotoshooting machen. Damals war Corona gerade ausgebrochen, wir hatten das Spielzeuggewehr meines Bruders dabei und das Foto wurde aufgenommen, als ich in dem Bus nach Hause fuhr“, erzählt Ekaterina Gladkikh.

Die Fakes werden im industriellem Maßstab erstellt. Das 72. Zentrum für Informations- und psychologische Operationen des ukrainischen Geheimdienstes ist das wichtigste, das sich damit befasst. Diese Dokumente enthalten den Aktionsplan zur Verbreitung von Fakes im Internet und Gerüchten in den russischen Grenzregionen.

Das russische Verteidigungsministerium hat eine Warnung an alle, die in diesem Zentrum dienen und arbeiten, veröffentlicht: „Um die Informationsangriffe gegen Russland zu stoppen, werden Angriffe mit Hochpräzisionswaffen gegen die technischen Einrichtungen des SBU und des 72. Zentrums durchgeführt. Wir fordern die ukrainischen Bürger, die von ukrainischen Nationalisten zu Provokationen gegen Russland angestiftet wurden, sowie die Bewohner Kiews, die in der Nähe der Relaisknotenpunkte wohnen, auf, ihre Häuser zu verlassen.“

Die Fakes haben bereits die internationale Politik erreicht. Sergej Kyslytsya, der Vertreter der Ukraine bei den Vereinten Nationen, zeigte in der außerordentlichen Sitzung der Generalversammlung vom Rednerpult aus den Ausdruck eines Chatverlaufs eines mutmaßlich getöteten russischen Soldaten mit seiner Mutter.

„Mama, ich bin in der Ukraine. Hier herrscht ein echter Krieg“, verlas der ukrainische Vertreter den Text.

Ein so wertvoller Beweis, aber keine Telefonnummer des Verstorbenen, kein Name, keine militärische Einheit, nicht einmal ein Foto wird gezeigt. Die Rede des Botschafters erinnerte sofort an Poroschenkos Auftritt in Davos – damals zeigte der die durchlöcherte Verkleidung eines Busses. Noch lebendiger ist die Erinnerung an das Reagenzglas von Colin Powell, mit dem die Invasion des Irak gerechtfertigt wurde. Solchen Fakes wird in der Welt immer noch gerne geglaubt.

„Die einen Berichte, Videos und Chats über die Geschehnisse in der Ukraine werden für wahr gehalten, während andere, deren Wahrheitsgehalt nicht in Frage gestellt wird, nicht als unglaubwürdig, sondern als unbestätigt und ungeprüft bezeichnet werden“, sagte der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebenzya.

Auch die sozialen Netzwerke haben sich der Propaganda angeschlossen. Anti-russische Videos finden sogar ihren Weg in YouTube-Kanäle für Kinder. Wenn hingegen ein Journalist aus den USA beschließt, die Nazis in der ukrainischen Armee mit ihren Hakenkreuzen zu zeigen, wird sein Account gesperrt.

Sie versuchen sogar, mit den Aktionen Geld zu verdienen. Hier ist ein Tik-Tok-Stream. Draußen vor dem Fenster ist die Kiewer Nacht, man hört eine Sirene. Aber die Uhr zeigt drei Uhr nachmittags. Und es werden Spenden gesammelt. Die in eine ukrainische Flagge gehüllte Freiheitsstatue steht plötzlich nicht in New York, sondern vor einem Einkaufszentrum im französischen Colmar, ein durch ukrainischen Beschuss zerstörtes Haus in Donezk wird als Haus in Charkiw ausgegeben. (Anm. d. Übers.: Das Foto mit dem angeblich in Charkiw zerschossenen Haus, das in vielen westlichen Medien gezeigt wurde, ist schon vor längerer Zeit in Donezk aufgenommen worden, nachdem das Wohnhaus von ukrainischer Artillerie zerschossen wurde. Das Foto wurde seinerzeit in russischen Medien gezeigt, nun belegt das Foto laut westlichen Medien den Beschuss der russischen Armee auf Wohnhäuser in Charkiw)

Experten sind sicher, dass die Zahl der Fakes weiter zunehmen wird. Berichten zufolge soll das Zentrum für die Herstellung von Fakes demnächst nach Polen verlegt werden, wo Experten der NATO dieser „Fabrik“ beispringen werden.

Ende der Übersetzung

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